Coach - Conny

Online- Ernährungsberatung, Online-Mentaltraining, Online - Entspannungstraining

Gefällt mir

ADHS und Essstörungen - häufige Kombination

Nicht nur die Diagnosen für ADHS steigen weiter an, auch in Schleswig – Holstein, auch die der Essstörungen. Neuere Statistiken belegen den Zusammenhang, zwischen einer ADHS und einem bis zu 20% erhöhtem Risiko einer gleichzeitigen Essstörung.

Die Medikamentenverschreibungen bei ADHS sind in den letzten zwei Jahren ein wenig gesunken, aber die erstellten Diagnosen einer ADHS gestiegen. Weiterhin gestiegen ist die Zahl der Essstörungen, im Zusammenhang mit einer ADHS.

Langezeit war es normal, die eigene Ernährung bei dieser Diagnose unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren. Leider wurde dieses normale Vorgehen im Laufe der Jahre "abgeschafft" und "vergessen" - und somit vielen Betroffenen eine "einfache" Möglichkeit der Symptomlinderung und Verbesserung genommen....

Menschen mit einer Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Defizitstörung nehmen sich und ihre Umwelt verändert wahr, sie können sich und andere nicht adäquat einschätzen. Diese veränderte Wahrnehmung wird u. a als Grund der ansteigenden Essstörungen in diesem Zusammenhang diskutiert.

Häufig vertreten ist bei einer ADHS die sogenannte Magersucht, die Betroffenen fühlen sich prinzipiell zu dick, hässlich, nicht dem Trend entsprechend. Doch gerade die Anorexie oder die Bulimie, sind eine lebensgefährliche Form einer Essstörung. Werden  Anorexie und Bulimie nicht frühzeitig erkannt, führt dies, im Laufe der Jahre, zu lebensgefährlichen Störungen des Körpers.

Doch auch die „Fresssucht“ ist eine Essstörung und ebenfalls häufig im Zusammenhang mit ADHS anzutreffen. Hierbei essen die Betroffenen Unmengen an Nahrungsmitteln, ohne sie, wie bei der Anorexie, wieder zu erbrechen oder/und mit Abführmitteln Abhilfe zu schaffen. Die gesundheitlichen Schäden sind hier nicht weniger gravierend, können doch Diabetes, Adipositas, Herz – Kreislaufstörungen und vieles mehr auftreten.

Ein nicht zu verachtender Grund für eine Essstörung bei ADHS ist der chronische Stress, unter den die meisten der ADHS Betroffenen stehen. Der gesellschaftliche Druck, die Anforderungen und das Wissen „es nicht recht machen zu können“ führt entweder dazu, dass die Betroffenen versuchen, wenigstens durch einen „perfekten“ Körper Anerkennung zu finden oder aber unkontrolliert Essen, „Frustfressen“.

Weiterhin versuchen Menschen mit ADHS /ADS ihr mangelndes Selbstvertrauen durch essen zu kompensieren und geraten somit immer tiefer in den Teufelskreis.

Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, eine ADS oder ADHS immer zu therapieren oder sich anderweitig Hilfe für die Bewältigung individueller Schwierigkeiten zu suchen. Eine nicht erkannte oder nicht adäquat geförderte ADS / ADHS erhöht das Risiko, zusätzlich an einer Essstörung zu erkranken um ca. 20%. Dies betrifft sowohl Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene.

Auch im Erwachsenenalter kann somit ein individuelles und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmtes Coaching helfen, das Leben lebenswerter zu machen und den Alltag wie auch das Berufsleben besser zu strukturieren. Hierbei sollte auch immer das Thema „Ernährung“ mit erläutert werden. 

Besonders "anfällig" reagieren Menschen mit ADHS - egal, ob Kinder oder Erwachsene auf Gluten, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Milch, Eier. 

Eine individuelle Ernährungsberatung hilft hier, anhand eines geführten Ernährungstagebuches, die individuellen "Symptom-auslösenden" Nahrungsmittel und ihre Bestandteile zu identifizieren. Im weiteren Verlauf wird der Ernährungsplan so ausgerichtet, dass diese Auslöser durch andere Nahrungsmittel ersetzt werden.

Die Uni-Klinik Freiburg sagt ganz klar, dass in 60-70% aller Fälle mit ADHS eine Besserung der Symptome eintritt oder sie sogar ganz verschwinden, wenn die Ernährung optimiert und umgestellt wird.


Helfen kann hierbei eine spezialisierte Ernährungsberatung
 


 

  Shop

Bücher