Coach - Conny

für Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit Online - Coaching für Eltern und Erwachsene mit ADHS

ADHS und Hochsensibilität

ADHS und Hochsensibilität

Die ADHS Diagnosen steigen weiter an und es ist kein Ende in Sicht. Trotz alarmierender Zahlen der Krankenkassen sind immer noch viele Ärzte sehr schnell der Überzeugung, dass nur Ritalin & Co helfen könnten. Aber es werden viele kritische Stimmen laut.

ADHS ist immer noch in aller Munde und trotz alarmierender Zahlen der Krankenkassen steigen die Diagnosen weiter an – ebenso wie die Verabreichung von Ritalin & Co. Seit geraumer Zeit werden die kritischen Stimmen laut, die zu mehr Vorsicht mahnen. Gerade durch die neu erschienenen Berichte, dass Ritalin & Co weniger wirksam sind als bislang angenommen und zu dem noch über gravierende Nebenwirkungen verfügen, wird es Zeit, den Blickwinkel zu ändern.

Anzeichen einer ADHS

-      Hyperaktivität

-      Unruhe

-      Impulsivität

-      Reizoffenheit

-      Konzentrationsschwäche

-      Aufmerksamkeitsschwäche

Dies sind die „Kardinalssymptome“, die bei einer ADHS auftreten – mehr oder weniger stark ausgeprägt, je nach individuellem Typ.

Anzeichen einer Hochsensibilität ( bei Kindern )

-      Unruhe

-      Impulsivität

-      Reizoffenheit

-      Konzentrationsschwäche

ADHS und Hochsensibilität verfügen über eine veränderte Wahrnehmung und eine Reizoffenheit, d.h Reize werden nicht nach „wichtig“ und „unwichtig“ unterteilt und ausgefiltert, sondern gelangen „unsortiert“ in das Gehirn. ADHS und Hochsensibilität nehmen Stimmungen und Stimmungsschwankungen ihrer Umwelt schneller wahr – können aber nicht immer adäquat darauf reagieren. ADHS und Hochsensibilität neigen zur Unruhe und Hyperaktivität, aufgrund der permanent eintreffenden Reize im Gehirn – „das Gehirn schwappt über“.

ADHS und Hochsensibilität sind sehr emotional, haben ein geschwächtes Selbstbewusstsein, beziehen vieles auf sich und sind „dünn beseidet“. ADHS und Hochsensibilität nehmen mehr wahr, riechen, schmecken, hören, sehen und fühlen mehr als andere und verfügen über eine gesteigerte Intuition.

ADHS und Hochsensibilität müssen eine enorme tägliche Anpassungsleistung vollbringen, um dem Alltag mit den jeweiligen gesellschaftlichen Normen einigermaßen gerecht werden zu können. Darüber hinaus versuchen beide oftmals ihre Denkweisen und Verhaltensweisen „zu vertuschen“ und verleugnen „ihr eigenes ich“, um nicht mehr aufzufallen, als sie es sowieso schon tun.

Dies ist nur ein kleiner Vergleich zwischen ADHS und Hochsensibilität, der zum Nachdenken anregen soll. Die Wissenschaft ist sich darüber hinaus, wie bei vielen Dingen, uneins, ob es nun einen Zusammenhang gibt oder eben nicht.

Dennoch sollten alle Möglichkeiten bedacht werden und in Erwägung gezogen werden, bevor eine durchaus folgenschwere Entscheidung wie „ADHS“ getroffen wird.

Dennoch sei ganz klar gesagt, NICHT jede hochsensible Persönlichkeit hat ADHS und nicht jeder ADHS´ler ist hochsensibel. Es muss hierbei eine ausführliche und gute Diagnostik erfolgen, um eine ADHS festzustellen. Eine derartige „sichere“ Diagnostik für Hochsensibilität gibt es nicht, da HS keine Krankheit ist! Hier können Tests nur eine Richtung weisen und Anhaltspunkte geben, ob eventuell eine Hochsensibilität vorliegt. 

Hochsensibilität - mit Test

ADHS und Essstörungen