Coach - Conny

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Gefühle sind nicht immer das, was sie scheinen zu sein


Viele Menschen haben ihren eigenen, inneren Zugang zu ihren Gefühlen verloren - sie sind einfach "abgeschaltet". Das kann viele verschiedene Gründe haben und kann unter Umständen für einen bestimmten Zeitraum helfen, nicht in diesen starken Gefühlen "zu versinken". Emotionen auf Dauer zu unterdrücken macht allerdings krank - körperlich wie psychisch.

Um zu lernen, gesund und wertvoll mit Gefühlen umzugehen, muss man sie erst einmal erkennen und Gefühle sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen....

Es ist oftmals schwierig, Emotionen von Gedanken zu unterscheiden...

Emotionen sind z. B

- "Ich habe Angst"

- "Ich fühle mich traurig"

- "Ich fühle mich ärgerlich"

Gedanken dagegen sind z. B

- "Ich habe das Gefühl, ich bin dick"

- "Ich habe das Gefühl, keiner mag mich"

- "Ich habe das Gefühl, ich bin wertlos"

Die Aussage "Ich habe das Gefühl" ist gleichzusetzen mit "Ich denke" - somit ist es ein Gedanke und KEIN Gefühl.

Gefühle sind so vielfältig, wie die Menschheit selber und um sich und seine Gefühle erkennen zu können ist es sinnvoll, einen ausgedehnten Wortschatz an Emotionen parat zu haben.

Abneigung, Ekel, Glück, Liebe, Freude, Hoffnung, Leid, Verlangen, Unruhe, Unlust, Lust, Hoffnungslosigkeit, Verlassen, Verlangen, Zuneigung, Zutrauen, Abscheu, Ärger, Angst, Besorgnis, Leere, Erniedrigung, Frust, Einsamkeit, Fröhlichkeit, Misstrauen, Panik, Heiterkeit, Kummer, Missstimmung, Missfallen, Scham, Schmerz....

Gefühle kann man nach Qualität einordnen: Liebe ist etwas anderes als Angst, Ekel etwas anderes als Unwohlsein...

Gefühle können aber auch nach der Intensität des fühlens eingeordnet werden: Angst ist stärker als besorgt sein, Ekel stärker als Unwohlsein, Liebe ist stärker als gern haben....

Um seine Gefühlswelt zu erkennen ist es wichtig, Gefühle mittlerer Intensität zu kennen und zu ERKENNEN....Hierdurch lassen sich auch die eigenen Verhaltensweisen und Muster beeinflussen!

Wut - Ärger - Unzufriedenheit

Liebe - Zuneigung - Anteilnahme

Ekel - Abneigung - Unwohlsein

Gefühle sind aber nicht immer das, was sie scheinen zu sein...

Ärger und Wut

Auslöser: Ich bekomme Dinge nicht hin, die ich mir vornehme - auch wenn die Ziele vielleicht zu hoch waren...Ich bekomme Dinge nicht, obwohl ich denke, sie stehen mir zu, meine BEDÜRFNISSE werden ignoriert, unangemessene Forderungen an mich....

Körperliche Reaktion: Hitze, Herzklopfen, Muskelanspannung, Weinen

Wahrnehmung: Bedrohung

Gedanke: "Der macht das doch absichtlich", "Ich hab ein Recht darauf"

FoLGEGEFüHLE: Scham, Angst, Trauer, 

Scham

Auslöser: Verlust von Anerkennung vor mir selber oder vor anderen, Mängel des eigenen Körpers oder Könnens, kritisiert werden, ausgelacht werden...

Körperliche Reaktion: Rot werden, Weinen, blass werden, senken des Blicks, Rückzug

Wahrnehmung: es gibt nur noch Schwächen und Fehler

Gedanke: "Ich bin ein Versager", "Ich hab mich blamiert", "Ich bin nichts wert"...

foLGEGEFÜHLE: Trauer, noch mehr Scham, Angst, Abneigung, Ekel, Ärger

Wer nur auf die FOLGEGEFÜHLE achtet und nicht die eigentlichen Auslöser kennt, der verrennt sich....Der eigene Zugang zu Gefühlen ist wichtig und hierzu zählt, unterscheiden zu können und erkennen zu können, ist es Scham was mich gerade packt oder der Ärger nach der Scham - ohne das mir das Scham-Gefühl aufgefallen wäre....

Vielen Menschen sind ihre eigenen Gefühle nicht Recht und sie versuchen sie zu unterdrücken und zu verdrängen. Dies macht auf Dauer aber krank und ist somit keine Lösung ein Leben - lang...Gefühle kann man nicht einfach verändern - aber indirekt....

1. Situation neu auswählen

2. Situation verändern und wenn das nicht möglich ist, NEU gestalten

3. Aufmerksamkeit verändern

4. Bewertungen der Situation verändern - Neubewertung oder DISTANZ

5. Körperlichen Zustand verändern und dadurch emotionalen Abstand gewinnen

Wenn du dir über deine eigenen Bedürfnisse nicht im klaren bist, kann dir ein Training und Coaching dabei helfen.. Das Wissen und das Einhalten der eigenen Bedürfnisse spielt hierbei eine große und wichtige Rolle.

Selbstvertrauen lernen und die eigenen Bedürfnisse erkennen


 

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