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Hochsensibilität und Essverhalten

Hochsensibilität und Essverhalten

Viele Hochsensible Persönlichkeiten haben mit Reizdarm - Syndrom, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress oder Migräne zu kämpfen. Oftmals sind HSP so überreizt, dass sich dies nicht nur psychisch sondern auch körperlich bemerkbar macht. Hier kann eine individuelle Ernährungsberatung, abgestimmt auf die Hochsensibilität gute Dienste leisten.

Das Nervensystem von hochsensiblen Persönlichkeiten ist schnell und oft überreizt, wenn man sich nicht genug Auszeiten und Entspannungszeiten gönnt. Dieses ständige "überreizt" sein und der permanent erhöhte STRESS-HORMON-SPIEGEL machen sich nicht nur in psychischen Bereichen bemerkbar, wie z. B schnelle Reizbarkeit, Depression, Burnout, Angst sondern auch auf dem körperlichen Sektor. Hier kann es u.a zu Reizdarmsyndrom, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Migräne kommen.

Der Heilpraktiker, Bernhard Bühr sagt ganz klar, dass unser Schlaraffenland aus Tütensuppen und Fertigpackungen HSP noch kränker macht, als Nicht - HSP. Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co schwächen das hochsensible System noch weiter und machen es noch stressanfälliger und überreizter.

Er sagt "Hochsensibilität geht mit Besonderheiten im Neurotransmitterstoffwechsel einher. Diese Neurotransmitter sind nicht nur im Gehirn zu finden, sondern auch an anderen Stellen des Körpers - somit ist der ganze Körper hochsensibel und "nicht nur die Wahrnehmung". Hier gilt es vor allem, den hochsensiblen Darm zu schützen. Unser Darm reagiert auf Stress und somit haben hochsensible Persönlichkeiten oftmals Schwierigkeiten mit der Bekömmlichkeit und Verdauung der Nahrung. Werden hier dann noch zusätzlich Fertigprodukte & Co in hohen Mengen zugeführt, bekommt der Darm zusätzlichen Stress - also Stress zum Stress.....

Bühr gibt an, dass Hochsensible Menschen häufig an Intoleranzen unterschiedlicher Art leiden. Häufig kommt es aufgrund der Unverträglichkeiten, die sich durch vielerlei Symptome äußern können, auch untypische Symptome - zum Leaky Gut, dem durchlässigen Darm.

Für all dies wird die  unzureichende Verfügbarkeit von GABA verantwortlich gemacht. Merkmale können sein...

- Gedankenkreisen

- Heißhunger auf Süßes

- chronische Schmerzen ohne Befund

- Muskelverspannungen

- Riechen und Schmecken verändert

Das A und O in der Ernährung bei Hochsensibilität

- auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten achten

- naturbelassene gesunde Ernährung

- Gluten- und kaseinfreie Ernährung - opioidarme Ernährung

Durch das Weglassen von Gluten und Kasein bessern sich oft andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Fibromyalgie, Migräne, chronische Schmerzen, PMS und Stresssymptome.

Hilfreich und sinnvoll ist eine fachkundige Ernährungsberatung, die sich nicht nur mit einer guten, gesunden Ernährung auskennt, sondern mit den individuellen Gaben der Hochsensibilität vertraut ist. Mit einer individuellen Ernährungsberatung kann ein inviduell ausgerichteter Ernährungsplan erstellt werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen & Co, die gegebenen Falls auch mit NEM zugeführt werden kann/muss und die dauerhafte Senkung des Stress - Hormon - Spiegels. Hier kann ein Entspannungstraining oder Achtsamkeitstraining helfen, den Zugang zu sich selber zu bekommen, die Gaben der Hochsensibilität zu erkennen und positiv und gewinnbringend zu nutzen.

Ebenfalls hilfreich kann eine Coaching bei Hochsensibilität sein, um mehr über sich und seine Gaben zu lernen und sich mit Themen wie Abgrenzung und Entspannung zu befassen.