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Vitamin A - Mangel ist häufiger, als gedacht

Ungefähr jeder 5. Deutsche nimmt zu wenig vom Vitamin A - dem "Augenvitamin" zu sich. Ein Mangel an Vitamin A hat vielfältige Auswirkungen und Folgen und mit einer ausgewogenen Ernährung kann man diesem Mangel leicht vorbeugen.

Vitamin A kommt in tierischen Produkten als RETINOL vor und in pflanzlichen Lebensmitteln als CAROTINOID, wie z. B Lykopin, Lutein oder Beta - Carotin. Das Carotin wird im Dünndarm und in der Leber zu Vitamin A umgewandelt. Beta-Carotine werden nur zu 17% zu Vitamin A umgewandelt, was bei der Zufuhr zu beachten ist. Dennoch werden auch bei einer erhöhten Zufuhr von Carotinoiden KEINE toxischen Mengen erreicht - im Gegensatz zum "reinen" Vitamin A - Retinol. 

Vitamin A Mangel

Ein Vitamin A Mangel macht sich zuerst als Nachtblindheit bemerkbar. Ebenso kommt es zu Hautproblemen, Infektanfälligkeit (verstärkt im Magen - Darmtrakt und Lunge) und es kann sich eine Wachstumshemmung einstellen.

Zu den Personengruppen mit einem häufigen Mangel an Vitamin A gehören Neugeborene und Kinder, Personen mit häufiger Infektanfälligkeit, ältere Menschen, Personen die unter Stress leiden, Raucher, Personen die PC - Arbeit verrichten oder /und viel lesen und schreiben. Außerdem führen bestimmte Medikamente zu einem höheren Vitamin A Bedarf.

Über die Zufuhrempfehlung gibt es unterschiedliche Angaben. Die DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt den täglichen Bedarf mit 

1,0-1,1mg für Männer und 0,8-0,9 mg für Frauen an = RETINOL

2-4 mg - 12 mg Carotinoide und Provitamin A - Carotinoide

Linus Pauling, der Begründer der orthomolekularen Medizin gibt wesentlich höhere Bedarfswerte an!

Die Vorgaben der DGE sind Schätzwerte und Empfehlungen, die nur zur Vorbeugung von Mangelzuständen beim Gesunden definiert sind. Darüber hinaus ist der tatsächliche Bedarf an Vitaminen von vielen weiteren Faktoren abhängig, die die DGE nicht berücksichtigen. 

Zufuhrempfehlung nach Pauling

6mg Retinol

14-45mg Beta - Carotine

Anwendungsgebiete von Vitamin A

- Augenkrankheiten: Vitamin A ist Bestandteil eines Sehpigments, welches für Farben und Lichtempfindlichkeit zuständig ist. Somit kann Vitamin A eingesetzt werden, um die Sehfähigkeit positiv zu beeinflussen und auch bei einer Bindehautentzündung kommen ihm positive Effekte zu.

- Zellschutz: Vitamin A stabilisiert sämtliche Zellwände

- Magen-Darm: Vitamin A stabilisiert die Schleimhautzellen und kann so optimal bei einem Magengeschwür oder entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt werden.

- Arteriosklerose: auch hier kommt es aufgrund seiner schützenden Wirkung zum Einsatz, sowie als "Antioxidanz" = dem Fänger von schädlichen und gefährlichen freien Radikalen.

Die Resorption von Vitamin A wird durch viele Faktoren beeinflusst, u. a dem gleichzeitigen vorhanden sein von Fett sowie die Verdaulichkeit von Lebensmitteln. Je feiner Obst und Gemüse zerkleinert sind, umso mehr Beta-Carotin kann freigesetzt und aufgenommen werden. Zu beachten ist, dass Licht, Wärme, Sauerstoff die Wirkung von Vitamin A und Beta-Carotin zerstören können.

Retinol kommt in tierischen Lebensmitteln vor:

Lebertran 100g = 25,5 mg

Kalbsleber 100g = 21,9 mg

Hühnerleber 100g = 12,8 mg

Carotinoide sind enthalten in pflanzlichen Nahrungsmitteln:

Grünkohl 100g = 34,7 mg

Möhren 100g = 15,8 mg

Petersilie 100g = 25,4 mg

Ein ausgewogener Ernährungsplan sorgt für eine ausreichende Zufuhr an Vitamin A. Allerdings sollten Raucher einen erhöhten Bedarf an Vitamin A anstreben, ebenso Personengruppen mit Essstörungen und einseitigen Diäten, da hier garantiert von einem Mangel an Vitamin A ausgegangen werden kann.





 

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