Coach - Conny

 



Immer Ärger mit unseren Gefühlen - Zorn

Achtsamkeitstraining coach conny

Gefühle gehören zum Leben dazu - positiv wie auch negativ. Wir alle erleben den ständigen Wechsel zwischen Wut, Ärger, Trauer, Freude, Glück..Gefühle sind sinnvoll und bereichern unser Leben und doch können sie uns manchmal lähmen und fesseln...Obwohl manche Gefühle wehtun können und unangenehm sind, kann es darum gehen, diese Gefühle zu verbannen, zu unterdrücken, sie zu ignorieren - denn das macht krank...

Wenn Gefühle uns lähmen und fesseln, können wir nicht mehr logisch denken und geraten häufig in einen Teufelskreis - wir steigern uns immer weiter in diese lähmende Situation hinein, statt ihr zu entkommen. Wenn dies passiert, können wir nicht mehr bewusst handeln - der AUTOPILOT schaltet sich ein.

Achtsamkeitsübungen können helfen, Abstand und Distanz zu deinen lähmenden und fesselnden Gefühlen zu bekommen, es zu ermöglichen, dass du wieder klar denken und BEWUSST handeln kannst. Wir können Gefühle nicht ausschalten und unsere Handlungen sind an unsere Gefühle gekoppelt...Wir handeln nach unseren Gedanken, die ein Gefühl auslösen und somit sind wir an unsere Gefühle gebunden.

Höufig kommt es vor, dass Menschen versuchen, unangenehme Gefühle die negative Erinnerungen hervorrufen unterdrücken zu wollen - sich nicht mit ihnen auseinander zu setzen und dies geschieht häufig über das Essen oder über und mit anderen "Suchtmitteln".

Eine Essstörung - sei es Magersucht oder Binge Eating - wird häufig "gebraucht", um hiermit eben diese negativen Gefühle nicht wahrnehmen zu müssen....

"Du HAST ein Gefühl - Du BIST NICHT das Gefühl"

Wenn du erkennst, WARUM dich ein Gefühl lähmt und fesselt, hast du die Chance, dich von diesem WARUM zu distanzieren oder/und es zu verändern - du bist einem Gefühl niemals willenlos ausgeliefert - es ist nichts als ein Gefühl!!

Ich stelle dir heute eine Achtsamkeitsübung vor, die dir hilft, Distanz und Abstand zu deinen lähmenden und fesselnden Gefühlen zu bekommen. Diese Übung bezieht sich auf Ärger und Zorn, doch du kannst jedes andere Gefühl verwenden um Abstand zu bekommen, wieder klar denken zu können und BEWUSST zu handeln.

Solltest du prinzipiell Schwierigkeiten haben, deine Gefühle zu akzeptieren, bzw zu erkennen und sie für dich greifbar zu machen und gesund mit ihnen umzugehen kann dir ein Achtsamkeitstraining, ein Coaching oder auch ein Entspannungstraining  helfen. Oftmals ist es auch hilfreich, das SELBST zu stärken, Stress zu reduzieren oder sich seiner eigenen Bedürfnisse im klaren zu sein. Das "nicht - wissen" und kennen der eigenen Bedürfnisse oder/und das Ignorieren dieser Bedürfnisse führt ebenfalls dazu, dass wir in bestimmten Situationen "überreagieren" und uns von bestimmten Gefühlen lähmen und fesseln lassen.

Hier geht es um das Gefühl von "Wut, Zorn"...

Wut ist wichtig und hilfreich - auch wenn man bereits Kindern beibringt, dass man nicht wütend sein darf, dass man nicht aggressiv sein darf, dass man gute Laune zu haben hat...Wut und Zorn zu verdrängen ist nicht die gesündeste Art mit ihm umzugehen....

Wut/ Zorn löst häufig körperliche Beschwerden aus...

Herzrasen, Herzklopfen, Schwindel, die Atmung ändert sich, Muskelanspannung

Auslöser können sein...

- Man bekommt Dinge nicht, die man gerne hätte

- Die eigenen Bedürfnisse werden von anderen ignoriert

- Man wird verletzt

- Ich habe das Gefühl, ich werde übergangen...auch von der Welt an sich...

- Gefühl von Machtverlust

- Gefühl von Kontrollverlust

- Enttäuschte Erwartungen

Typische Gedanken...

- " Die machen das absichtlich"

- "Die wollen mich fertig machen"

- " Das ist alles falsch, was die MIT MIR machen"

- "Ich habe aber ein Recht darauf"

Folgen...

- Trauer

- noch mehr Wut

- Angst

- Scham

Wozu sind Ärger, Wut, Zorn gut?

Sie mobilisieren Energie und Kraft um Dinge zu ändern - WENN man das denn möchte! Sie setzen klare Grenzen für andere UND sich selber - "Hier wird gerade eine Grenze überschritten"...Ärger, Wut und Zorn können helfen, eine OPFERROLLE zu verlassen!!

Zusammenhang mit einer Essstörung

Unregelmäßige und/oder stark eingeschränkte Ernährung machen den Menschen reizbar. Es wird im Zusammenhang mit einer Essstörung entweder versucht, diese Gefühle durch Essen zu unterdrücken ODER sich durch NICHT - essen dafür zu bestrafen...Nach einer Essattacke treten diese Gefühle oft abgeschwächt auf - bis dann die Scham und das schlechte Gewissen einsetzen, WEIL man gegessen hat - ein Teufelskreis! 

Es ist also unumgänglich, sich mit der eigenen Gefühlswelt auseinanderzusetzen, Gefühle wahrzunehmen, zu akzeptieren und die gute Seite in ihnen zu sehen - Gefühle haben einen Grund und nicht nur eine negative, wehtuende Eigenschaft....Man kann diese Gefühle auch positiv nutzen, um Veränderungen herbeizuführen...


Gerne helfe ich Dir, DEINE Gefühle zu erkennen, die Dich daran hindern, die Essstörung in den Popo zu treten und gesund und glücklich zu werden. Gefühle dauerhaft zu unterdrücken macht krank, sie auf falsche und gefährliche Weise auszuleben aber auch...Hierdurch können die Gefühle anderer Menschen verletzt werden...Es gilt also, eine gesunde Alternative zu finden, um mit jeglichen Gefühlen zu leben:-)