Coach - Conny

 



5 Denkfehler, die dich daran hindern, dein Ziel zu erreichen

5 Denkfehler die verhindern, dass du dein Ziel erreichst

Du versuchst krampfhaft, deine Ziele zu erreichen, kommst aber nicht weiter? Du weißt zwar, was dein Ziel ist und was du willst, aber du rennst immer wieder gegen "Mauern" und hängst fest? Vielleicht stehen dir deine eigenen Gedanken beim Erreichen deiner Ziele im Weg.

Unser Gehirn produziert ständig und andauernd Gedanken, Bilder und Erinnerungen. Egal, was wir uns vornehmen zu erreichen, was wir machen möchten oder was wir erleben - unser Gehirn produziert bestimmte Gedanken dazu. Das Problem bei all dem Denken ist aber, dass unser Gehirn diese Gedanken "einfärbt" mit alten Erinnerungen, mit alten Bildern und mit der Vergangenheit. Unser Gehirn denkt nicht objektiv, sondern färbt all unserer Gedanken mit der Vergangenheit ein und somit sind alle Gedanken subjektiv und können uns sehr wohl daran hindern, unsere Ziele zu erreichen.

1. Denkfalle "Gedanken sind real"

Wie bereits oben erwähnt, sind unsere Gedanken eben nicht real, sondern "eingefärbt". Die Gedanken zu einer Sache, die wir tun möchten, z. B abnehmen, gesünder leben, dein weibliches Business vorantreiben oder verändern oder eine Essstörung in den Griff bekommen, werden durch Interpretationen älterer Begebenheiten, Erziehungsmuster, Erfahrungen und durch unsere Bewertung und andere gedankliche Prozesse verzerrt. Unser Gehirn täuscht uns und wir müssen entscheiden ob diese Gedanken, hilfreich sind um unser Ziel zu erreichen oder ob sie hinderlich sind, das Ziel zu erreichen.

2. Denkfalle "Alle Gedanken haben den gleichen Stellenwert"

Wie oben beschrieben, sind die meisten Gedanken Urteile, Bewertungen und eingefärbte Erinnerungen. Somit sind unsere Gedanken, die wir produzieren nicht "Gleichwertig". Einige unserer Gedanken sind wichtig, um uns ans Ziel zu bringen, andere sind dagegen völlig unwichtig und es lohnt sich nicht, sich weiter mit ihnen zu beschäftigen. Wir müssen "nur" herausfinden, welche Gedanken wichtig und unwichtig sind.

3. Denkfalle " Ich muss alles nur gut durchdenken"

Viele Menschen verbringen Stunden, Tage und Wochen damit, über Situationen nachzudenken und über die Tatsache, wie sie all die damit verbundenen Eventualitäten "überdenken" können. Zusätzlich wird darüber nachgedacht, wie man eventuell aufkommende "negative" Gedanken, Schmerz und Leid "wegdenken" könnte. Das Problem dabei ist allerdings, dass man sich auf diese Weise in den eventuell aufkommenden Gedanken, Schmerzen, Leid "verkriecht" und damit "verschmilzt", bevor all diese Dinge überhaupt eingetreten sind. Das führt in eine sichere Sackgasse und das Ziel rückt in weite Ferne.

4. Denkfalle " meine Gedanken sind mein Befehl"

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie genau das tun müssen, was ihnen ihre Gedanken sagen - also dass die Gedanken ihr Befehl sind. Da wir aber bereits oben festgestellt haben, dass Gedanken NIE objektiv sind, sondern immer "eingefärbt" von Vergangenheit, Erfahrungen und Gefühlen, KÖNNEN Gedanken nicht Befehle sein. Wenn wir nur nach unseren aufkommenden Gedanken handeln, handeln wir im AUTOPILOTEN und sind unseren Gedanken hilflos ausgeliefert. Der Spruch " mein Verstand geht mit mir durch" bringt diesen Mechanismus auf den Punkt. Auch hier muss man sich immer fragen "nutzen mir meine Gedanken, um mein Ziel zu erreichen?"

5. Denkfalle " meine Gedanken sind dauerhaft"

Hier stellt sich die Frage, wie Menschen mit besorgniserregenden Ereignissen, Veränderungen, neuen Situationen umgehen. Manche Menschen gehen positiv und optimistisch an die Dinge ran und manche Menschen mit Pessimismus und Angst. Es kommt darauf an, was man DENKT, wie lange eine neue oder beunruhigende Situation anhält. Man gerät in eine Sackgasse, wenn man glaubt dass bestimmte Situationen und bestimmte Gefühle "nie" aufhören und "ewig" andauern - man blockiert! Möchte man z. B seinen Ernährungsstil ändern, kann es passieren das Gedanken auftauchen wie "mir wird schlecht, ich kann nichts essen", "ich muss das jetzt essen, ich kann nicht anders", "das schaffe ich nie", "ich kann das nicht", "das wird sich nie ändern". Willst du neue Ideen für dein weibliches Business kreieren kommen dir vielleicht Gedanken wie "das haben doch andere schon gemacht", "was sollen die anderen denken", "ich kann das sowieso nicht"...Willst du mehr Struktur und Planung in dein Leben bringen kommen dir u. U Gedanken wie "das kann ich nicht", "ich war schon immer so chaotisch", "das klappt eh nicht"... - Diese Gedanken sind normal und gehörten u. U zu einer Veränderung dazu! Nun kommt es aber darauf an, wie man mit diesen Gedanken umgeht.

Welche Möglichkeiten hast du?

1. Möglichkeit

Man "suhlt" sich in diesen Gedanken und "ertrinkt" in ihnen - man wird mit diesen Gedanken EINS - das führt in eine Sackgasse und man bekommt noch mehr unsinnige und negative Gedanken.

2. Möglichkeit

Man erkennt die Gedanken als das was sie sind - Gedanken! Man akzeptiert, dass sie da sind, aber man erkennt, dass a. nicht real sind sondern "eingefärbt", b. man weiß, dass diese Gedanken wieder verschwinden und das Gehirn sich "beruhigen" wird und man kann c. bewusst handeln - trotz dieser Gedanken.

So erreichst du dein Ziel

Du hast das Ziel, wieder zuzunehmen oder auch abzunehmen ? Du hast das Ziel, gesünder zu leben? Du willst neue Ideen kreieren? Du willst dein Leben verändern?

 Du willst das alles schon lange, weißt aber nicht wie ?

Wichtig ist, dass du dir kleine und erreichbare Ziele setzt und nicht gleich das große, ganze Endergebnis als Ziel siehst ! Von vornherein nur das Endergebnis zu verfolgen kann zu Frust und dem Gefühl des "Unerreichbaren" führen.

1. Sezt dir ein erreichbares Ziel

Egal, welches Ziel du hast, nimm dir einen Zettel oder ein Buch und schreib alles auf, was dir dabei helfen könnte, dieses Ziel zu erreichen. Nun pickst du dir eine Sache raus, die du JETZT sofort erledigen kannst, um diese Liste abzuarbeiten und dein Ziel zu erreichen - die ersten Stunden sind entscheiden! Geh mit dir selber eine Vereinbarung ein, bis WANN du welche Punkte auf deiner Liste erfüllt haben möchtest.

2. Sei stolz auf dich

Sei nach jedem Einhalten einer mit dir geschlossenen Vereinbarung STOLZ auf dich! Stell dich vor den Spiegel und sage dir, dass du STOLZ bist! Am Anfang hast du damit vielleicht Schwierigkeiten, aber je öfter du das machst, um so besser geht es dir dabei

3. Erkunde deine Gedanken

Wir stehen uns oftmals selber im Weg um Veränderungen und Ziele zu erreichen. Wir halten AUTOMATISCH und unbewusst an alten Verhaltensweisen fest - das macht unser Gehirn automatisch, es schaltet ständig auf AUTOPILOT. Darüber hinaus führen unsere AUTOMATISCHEN GEdanken, z. B "das kann ich nicht", "das darf ich nicht", "dass muss ich jetzt machen", zu eben diesen ATUOMATISCHEN Handlungen - auch wenn wir wissen, dass das nicht gut ist!

Finde deine Gedanken heraus und somit deine AUTOMATISCHEN Handlungen ! Wenn du weißt, WAS du WANN denkst, kannst du die AUTOMATISCHEN Handlungen in BEWUSSTE Handlungen verändern und somit SELBST-BEWUSST-HANDELN.

Das Gedankentagebuch hilft dir dabei, deine Gedanken und automatischen Handlungen zu identifizieren.

4. Bewusstes akzeptieren

Veränderungen brauchen Zeit und die vorhandenen "Gedankenstraßen" im Gehirn müssen erst langsam abgebaut und gegen neue "Straßen" ersetzt werden. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und unser Gehirn erstrecht! Das Gehirn, also unser Denken und Handeln kann sich sehr wohl ändern, aber es braucht dafür ZEIT.

Gib dir diese Zeit und akzeptiere, dass manche Dinge länger brauchen!

Akzeptiere deine "unguten" Gedanken und Gefühle, die bei diesen Veränderungen entstehen, die sind NORMAL. Akzeptiere sie, nimm sie zur Kenntniss ABER handle BEWUSST!

5. Sei DANKBAR

Sei DANKBAR für jeden kleinen Teilschritt, den du erreichst und sage dir das auch! Stell dich vor den Spiegel und sage dir, dass du DANKBAR bist!!!

6. Sei achtsam

Sei achtsam ! Achtsam zu dir, deinen Gedanken, Gefühlen und Wünschen und akzeptiere sie, so wie sie jetzt sind. Wenn du Schwierigkeiten damit hast, kann dir vielleicht ein Achtsamkeitstraining helfen.

7. Such dir Hilfe

Veränderungen durchzuhalten und sein Ziel zu verfolgen und zu erreichen ist nicht immer einfach und niemand sagt, dass man dieses u. U schwierige Vorhaben alleine durchziehen muss. Such dir Hilfe! Kann dir eine Freundin helfen oder der Partner? Gibt es eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe oder such dir eine Online-Selbsthilfegruppe ( ein "virtueller" Raum, in dem man sich sieht, und hört und sich austauschen kann - nur eben ortsunabhängig). Ein Ernährungsberater, ein Coach, ein Jobcoach, ein Psychotherapeut - alle können dir eine Hilfe sein! 

Hol dir DIE Hilfe und UNTERSTÜTZUNG, die du JETZT brauchst!

"Der ERSTE Schritt ist der SCHWIERIGSTE, danach wird es einfacher" :-)

Deine Conny